Rosenrot ShampooBit Orange-Salbei

Heute möchte ich euch das ShampooBit in der Sorte „Orange-Salbei“ vorstellen, das ich mir vor einer Weile im Unverpacktladen gekauft habe.

Rosenrot ist eine Manufaktur für Naturkosmetik, die in der Herstellung zum Beispiel ganz bewusst auf Palmöl verzichtet und fast nur Inhaltsstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau verwendet.

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Vorweg möchte ich noch kurz erwähnen, dass ein ShampooBit keine Haarseife ist, sondern einfach ein hochkonzentriertes Shampoo. Während verseifte Öle, wie z.B. Oliven- oder Koskosöl, nämlich die Basis für Haarseifen bilden, wird für die ShampooBits sogenanntes Lathanol (ein Tensid auf Kokos-Basis) verwendet. Für feste Shampoos können im Allgemeinen aber auch andere Tenside, wie beispielsweise Sodium Coco Sulfat, verwendet werden. Die Verwendung von Haarseife erfordert in den meisten Fällen, dass man danach noch eine saure Rinse ins Haar gibt – das ist bei ShampooBits nicht nötig.

Wer mehr über den Unterschied zwischen Haarseife und festem Shampoo lernen will, kann sich übrigens auch gerne meinen Gastpost bei The OGNC dazu durchlesen!

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Das Orangen-Salbei-ShampooBit, das ich mir gekauft habe, ist vegan und soll den Fetthaushalt auf der Kopfhaut ausgleichen und beruhigend wirken. 55g kosten ca. 8,50€, online gibt es das ShampooBit aber auch in der Probiergröße für 4,80€. Da ein ShampooBit für 40-60 Haarwäschen reichen soll und somit zwei bis drei Shampooflaschen ersetzt, finde ich den Preis aber gerechtfertigt; vor allem, weil ich mir mit meinem bisherigen Shampoo oft zwei Mal direkt hintereinander die Haare gewaschen habe, um das Gefühl zu bekommen, dass sie wirklich sauber sind!

Wie bereits erwähnt, wird als Basis für die ShampooBits Sodium Lauryl Sulfoacetat, ein Tensid auf Kokosbasis, verwendet. Dies ist zwar noch etwas umstritten, da es anionisch und somit auch ein wenig aggressiver ist, meine Kopfhaut hat es aber sehr gut vertragen. Weitere Inhaltsstoffe sind unter anderem Salz, verschiedene Öle wie z.B. Jojobaöl, Weizenproteine, ätherische Öle sowie Salbei- und Brennesselextrakte. Das ShampooBit riecht aber kaum nach Salbei, sondern hauptsächlich nach Orange – mir gefällt der Duft sehr gut!

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Auch die Anwendung ist ziemlich unkompliziert – ich fahre mir in der Dusche mit dem ShampooBit einfach ein paar Mal über meine angefeuchteten Haare und massiere es dann in meine Kopfhaut ein, wodurch auch Schaum entsteht, den ich dann in den Haarlängen verteile. Nach dem Auswaschen kann man die Haare dann einfach trocknen lassen, falls man keine Haarspülung verwendet. Das ShampooBit muss man übrigens ebenfalls trocknen lassen, bevor man es zurück in die Dose legt. Das geht z.B. gut auf einem Luffa-Schwamm.

Nach ein paar Anwendungen hatte ich auch das Gefühl, dass meine Kopfhaut weniger juckt. Die Haare glänzen wie immer und fangen bei mir nach ein bis zwei Tagen an, nachzufetten, was für mich (leider) ganz normal ist. Insgesamt bin ich super zufrieden und werde es mir sicherlich nachkaufen. Vielleicht schaue ich mir dann auch mal den festen Conditioner an, aber im Moment habe ich nicht das Gefühl, dass meine Haare noch mehr Pflege brauchen.

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Allen, die nach einer plastikfreien und unkomplizierten Alternative zu „normalem“ Shampoo suchen, kann ich die ShampooBits von Rosenrot nur ans Herz legen!

10 thoughts on “Rosenrot ShampooBit Orange-Salbei

  1. Hi Sonja,
    wie kommst Du zu der Annahme, dass die Shampoobits kein Palmöl enthalten? Mein Unverpackt-Laden hat sie aus eben diesem Grund aus dem Sortiment genommen. Auf der Website von Rosenrot konnte ich keine Infos dazu finden, allerdings enthalten die Produkte Glycerin, was laut Codecheck auf Palmöl deuten könnte.
    Ich würde mich wirklich sehr freuen, wenn die Shampoobits kein Palmöl enthalten, denn ich komme wirklich sehr gut mit ihnen zu Recht.
    Herzliche Grüße
    Dani

  2. Ich nutze den ShampooBit jetzt seit 4 Wochen und will nichts anderes mehr. Ich liebe die Produkte von Rosenrot. Nicht alle, aber viele.

  3. Das klingt wirklich gut! Ich habe hier selbst noch eine Haarwaschseife von Lush liegen, traue mich aber nicht so wirklich ran… seit meinen leider gescheiterten Tests mit Haarwaschseifen bin ich generell skeptisch, weil Haarreinigung einfach funktionieren muss.
    Aber als Idee gefällt es mir in punkto Ergiebigkeit viel besser als normales Shampoo… vielleicht traue ich mich mal an Lush, wegwerfen möchte ichs ja schließlich auch nicht, und wenns klappt, probiere ich so einen Shampoobit :)

    1. Ich war da auch lange Zeit sehr skeptisch und mein erster Versuch mit Haarseife hat meine Befürchtungen leider bestätigt – nach der Wäsche waren meine Haare total verklebt 🙄 Zum Glück hab‘ ich mich davon nicht entmutigen lassen, denn das ShampooBit gefällt mir viel besser als mein altes Shampoo 😊

      Bericht gerne mal, wie es mit dem von Lush klappt, wenn du es versuchst 😉

  4. Oh, da muss ich mal schauen. Bisher habe ich von festen Shampoos Abstand genommen. Ich vertrage ja nur ganz milde Tenside auf der Kopfhaut und nach einem Horror-Erlebnis mit einem Lush Bar, habe ich gar nicht weiter geschaut…da gehe ich mal gucken…

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