10×10 Challenge: Minimalistisch packen für den Sommerurlaub

Ich packe meinen Koffer und nehme mit: zwei Paar Schuhe, eine Jeans, einen Rock, ein Shirt, ein Top, drei Kleider und einen Jumpsuit. Mehr brauche ich für 10 Tage Sommerurlaub nicht – auch wenn ich jeden Tag ein anderes Outfit tragen will. Wie das funktioniert und ob ich die 10×10 Challenge, die dahinter steckt, durchgehalten habe, erzähle ich euch in diesem Beitrag!

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Warum ich minimalistisch packe

Wenn ich verreise, dann meistens mit der Bahn. Da in überfüllten Großraumabteilen selten Platz für großes Gepäck ist und das Umsteigen mit mehr als einem Gepäckstück ohnehin stressig ist, verreise ich meistens nur mit einer Reisetasche, und manchmal auch nur mit einem Rucksack. Daher habe ich nur begrenzt Platz für Klamotten und andere Sachen zur Verfügung.

Das macht mir aber gar nichts mehr, seit ich mit dem Konzept der Capsule Wardrobe vertraut bin. Eine Capsule Wardrobe ist eine minimalistische Auswahl von Lieblingskleidungsstücken, die alle gut miteinander kombinierbar sind. Wer mag, kann sich dabei auf eine bestimmte Anzahl an Kleidungsstücken festlegen. Das tue ich im Alltag nicht.

Wie ich auf die 10×10 Challenge gekommen bin

Ich hatte aber schon vor einer Weile bei The OGNC von der 10×10 Challenge gehört, bei der man sich für 10 Teile entscheidet, die man dann 10 Tage lang trägt. Mein Sommerurlaub schien mir dafür der perfekte Anlass zu sein. Und so habe ich die Anzahl der Kleidungsstücke, die ich mitnehme, dieses Jahr auf 10 begrenzt.

Planung der 10×10 Challenge

Oberteile kann man mindestens zwei Mal tragen und zur Not auch per Hand kurz durchwaschen, Röcke und Jeans sollten mindestens drei Mal getragen werden können. Bei meiner Planung habe ich also jedes Kleidungsstück – abgesehen von den Schuhen – höchstens zwei Mal einkalkuliert. Damit kommt man auf mindestens 10 Outfits, die für verschiedene Anlässe geeignet sind, und es darf auch mal etwas dreckig werden.

Bei der Überlegung, welche Teile man mitnimmt, hilft es, diese z.B. auf dem Bett auszulegen. So kann man schauen, ob alles zueinander passt. Alternativ kann man auch eine Liste – digital oder auf Papier – anlegen.

Kombinationsmöglichkeiten

Das hier sind die 10 Kombinationsmöglichkeiten, die mir am besten gefallen haben. Natürlich hätte ich die High Feels (also die flachen Sandalen) auch zur Jeans oder die Ethletics (also die Turnschuhe) zum Rock tragen können.

  1. Gestreiftes Kleid und High Feels
  2. Jeanskleid und High Feels
  3. Jeanskleid und Ethletics
  4. Gemustertes Kleid und High Feels
  5. Jumpsuit und High Feels
  6. Jumpsuit und Ethletics
  7. Rock, Top und High Feels
  8. Rock, Shirt und High Feels
  9. Jeans, Top und Ethletics
  10. Jeans, Shirt und Ethletics

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Fazit

Am Anfang hatte ich Bedenken, ob ich mit 10 Teilen wirklich auskomme. Im Nachhinein waren diese aber völlig unnötig. Nur für etwas kältere Tage hätte ich eins der drei Kleider gut noch durch eine Jeansjacke ersetzen können.

Weil ich im Zug Jeans, Shirt und die festen Schuhe getragen habe und so nur die Teile verstauen musste, die ohnehin wenig Platz einnehmen, haben alle meine Kleidungsstücke nur etwa 2/3 meiner Reisetasche eingenommen. Zur Not hätten die wohl auch in einen größeren Rucksack gepasst.

Ich war insgesamt so zufrieden, dass ich die 10×10 Challenge jederzeit wiederholen würde, und kann auch nur raten, es selbst mal auszuprobieren.

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