Wo bekomme ich günstige faire Mode her?

Gerade als Studierende*r hat man nicht immer viel Geld übrig, sodass der Einkauf beim Textilschweden verlockend wirken kann. Wenn man sich trotzdem für einen bewussten Lebensstil entscheidet, kommt dann schnell die Frage auf, wo man günstige faire Mode herbekommt. Und während ich auf diese Frage einerseits immer gerne entgegnen möchte, dass faire Mode ihren Preis hat und auch haben muss und der Schlüssel im weniger-Konsumieren liegt, verstehe ich auf der anderen Seite nur zu gut, dass trotzdem nicht jede*r mal eben 130€ für eine Jeans ausgeben kann. Hier also meine Tipps.

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Nach Rabattcodes suchen

Für manche Marken, wie beispielsweise erlich Textil, findet man super leicht Rabattcodes. Dazu gebt ihr einfach den Namen der Marke und den Zusatz „Rabattcode“ in eine Suchmaschine eurer Wahl ein. Alternativ könnt ihr auch auf den Instagram-Seiten der Labels suchen oder euch dort die Posts anschauen, in denen die Marke verlinkt wurde – denn oft stammen einige davon von Blogger*innen, die nicht nur PR-Samples, sondern auch Rabattcodes, die sie mit ihrer Community teilen können, bekommen (ich habe beispielsweise schon Codes von Organic Basics mit euch geteilt).

Für Newsletter anmelden

Eine weitere Option ist es, direkt auf der Website bzw. im Onlineshop der Marke zu schauen und sich bei Newslettern anzumelden. Darüber bekommt man manchmal Rabattcodes (wie beim Avocadostore), kostenlosen Versand bei der ersten Bestellung (unter anderem bei Armedangels) oder sogar Gutscheine (bei frau többen, einem münsteraner Fair Fashion Store, wird unter allen Neuanmeldungen regelmäßig ein 50€-Gutschein verlost).

Studi-Rabatte nutzen

Viele Fair Fashion Stores haben mittlerweile auch auf die Problematik reagiert und bieten Rabatte für Schüler*innen und Studierende an. Bei frau többen gibt es beispielsweise jeden Mittwoch 10% Rabatt gegen Vorlage eines gültigen Schüler*innen- oder Studi-Ausweises.

Lager- und Schlussverkäufe besuchen

Auch Lagerplatz kostet Geld – deshalb misten viele Läden einmal im Jahr unverkaufte Teile aus und geben darauf ordentlich Rabatt. In Münster tun das unter anderem frau többen und auch der Backyard Store, wo es zwar nicht nur, aber auch faire Mode gibt.

Zum Ende der Saison wird ebenfalls in vielen Stores die Ware reduziert. Wenn ihr euch sicher seid, dass sich eure Figur und euer Modegeschmack nicht stark verändern werden: Kauft am Ende des Sommers ein Kleid für den nächsten Sommer und am Ende des Winters einen Mantel fürs nächste Jahr.

Die Sale-Ecke oder -Kategorie durchstöbern

In vielen Läden gibt es eine kleine Ecke, in der auch außerhalb von Sommer- und Winter-Sale reduzierte Ware hängt. Und in vielen Onlinestores gibt es eine separate Seite, auf der alle reduzierten Stücke gelistet sind – wie z.B. beim Avocadostore.

B-Ware kaufen

Mit Ecken & Kanten ist mein liebster Onlineshop – denn es ist kein klassischer Onlineshop, sondern ein Outlet für nachhaltig produzierte Ware, die kleine Produktionsfehler hat, nicht mit in die Kollektion aufgenommen wurde, Restbestände und so weiter. Ich habe dort schon das ein oder andere Teil bestellt und war immer super glücklich damit.

Und auch, wenn ihr im Fair Fashion Store eurer Wahl mal ein schönes Teil findet, das ein kleines Loch hat: legt es nicht zurück, sondern fragt, ob ihr es günstiger bekommen könnt und repariert es dann.

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Basics kaufen und umgestalten

Wenn ihr mit Nadel und Faden umgehen könnt, ist es außerdem eine Überlegung wert, sich Basics wie z.B. von living crafts oder stanley/stella zu kaufen und diese zu einem Unikat umzunähen.

Second Hand kaufen

Natürlich besteht auch beim Second Hand Shopping die Möglichkeit, gezielt nach fairer Mode zu suchen. So kann man bei ubup oder Kleiderkreisel zum Beispiel nach Marken filtern. Und auch bei sogenannten „Insta-Sales“ verkaufen Blogger*innen immer mal wieder ein paar ihrer fairen Kleidungsstücke.

Bei dm & Discountern kaufen

Mein letzter Tipp (und zwar wirklich der letzte, da ich eigentlich dafür bin, den lokalen Einzelhandel zu unterstützen) ist der Gang zum dm oder zum Discounter. Bei dm gibt es Socken und GOTS-zertifizierte Babykleidung und bei Aldi gibt es ab und an Unterwäsche oder sogar Sportbekleidung mit GOTS- oder Fairtrade-Zertifikat.

[Die Fotos für diesen Beitrag sind im münsteraner Fair Fashion Store „frau többen“ entstanden, wo ich selbst arbeite. Der Beitrag und die Fotos sind aber in meiner Freizeit entstanden und wurden weder in Auftrag gegeben noch vergütet.]

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