Über Sonja

Ich bin Sonja, 22, und blogge seit 2017 über Nachhaltigkeit. Was du sonst noch über mich wissen solltest…?

Tiny Green Footsteps

Nach ’95 geboren, bin ich Teil der Generation Z und voller Ambivalenzen: Kritischer Konsum vs. Komfort (was den Einkauf im Unverpacktladen angeht, siegt oft letzterer), stabiler Job vs. flexible Zeiteinteilung und viiiel Freizeit, Ehrgeiz vs. Unentschlossenheit (ich will etwas erreichen, aber was, das ändert sich öfter als mein Outfit), heavy Instagram-Userin vs. Fahrraddemo-Fan, ständiges Hinterfragen vs. Eskapismus. Und ja, auch ich hab ein bisschen Klimaangst.

Ich komme aus und lebe in Münster, kann auf meine „Leeze“ nicht verzichten und genieße es, damit immer wieder aufs Neue meine Umgebung zu erkunden. So kommt es, dass ich hier immer mal wieder Neuerungen im Stadtbild von Münster vorstelle, Interviews mit Vorreiter*innen der Nachhaltigkeit führe und empfehlenswerte Locals auch auf einer separaten Seite sammle: Meinem nachhaltigen Münster-Guide.

Soziale Gerechtigkeit ist mir ebenfalls sehr wichtig – das fängt für mich bei fair gehandeltem Kaffee am Morgen an und hört abends mit den Fragen auf, wie wir in Zeiten von Fast Fashion-Shirts mit feministischen Claims wahre Gleichberechtigung erreichen können und in was für einer Welt wir (lohn)arbeiten wollen.

Bei all dem halte ich die Rolle der Medien für ziemlich wichtig: Über Social Media kommunizieren und organisieren sich immer mehr soziale Bewegungen und die Presse ist eine unserer wichtigsten Quellen, wenn es darum geht, was wir über Umweltverschmutzung und Erderhitzung wissen. Medien faszinieren mich – und sie regen mich manchmal auch auf. Aus diesem Grund habe ich mich 2019 für Kommunikationswissenschaft als Studienfach entschieden.

Das Schreiben hat mir schon immer dabei geholfen, meine Fragen und Gedanken zu ordnen und schließlich auch Antworten zu finden (oder aber neue Fragen). Daher kommt es, dass hier seit 2020 weniger „10 Tipps, wie du erfolgreich…“ und mehr Essay-artige Texte zu finden sind. Manchmal mischen sich aber immer noch Rezepte oder Reviews unter die Beiträge, einfach, weil es mir Spaß macht.

Seien es nun Geschlechterrollen, Lebensmittelverschwendung oder Streaming-Dienste: Das wichtigste ist in meinen Augen, dass man damit anfängt, eigene und kollektive Entscheidungen und Verhaltensmuster zu hinterfragen und nach sozialeren oder klimafreundlicheren Alternativen zu suchen – und wenn ihr mögt, könnt ihr euch hier mit mir gemeinsam auf die Suche begeben.