Neu in Münster: AFAUN

Wie war es, während der Pandemie einen Fair Fashion Store zu eröffnen?

Die Pandemie hat viele kleine und größere Unternehmen hart getroffen – für Münsters ältesten Store für nachhaltige Mode, die „gruene wiese“, kam sie zu einem besonders ungünstigen Zeitpunkt. Den Fair Fashion Store gibt es seit 2008, 2020 sollte ein zweiter Laden – AFAUN – eröffnet werden. Wie Lars und Simone es trotz erschwerter Bedingungen geschafft haben, das Stadtbild um einen weiteren nachhaltigen Laden zu ergänzen, wollte ich erfahren, und habe mich auf einen Hafercappuccino mit den beiden Inhaber:innen getroffen.

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Welche Auswirkungen hat das Corona-Virus auf die (Fair) Fashion Industrie?

Eigentlich hatte ich nicht vor, mich auch auf dem Blog zum Corona-Virus zu äußern. Während ich auf Instagram in den vergangenen Tagen mehrmals auf kleine, lokale Unternehmen aufmerksam gemacht habe, die aktuell Unterstützung brauchen, wollte ich dem heutigen Thema aufgrund seiner Komplexität aber mehr Platz einräumen. Also, nehmt euch am besten einen Tee und macht es euch gemütlich… Und falls euch nur die Lösungsideen interessieren, scrollt einfach direkt bis zum Ende!

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Fair Fashion Labels: Meine Favoriten

Wenn es um faire Mode geht, fallen vielen Leuten Armedangels und erlich Textil, vielleicht noch Veja ein – und das war’s dann meistens auch schon. Weil es aber viele etwas kleinere Fair Fashion Labels gibt, die ebenso schöne Kleidungsstücke und Accessoires herstellen, möchte ich euch hier eine Liste meiner liebsten Fair Fashion Labels an die Hand geben. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit, dies sind nur die Marken, die sich auch in meinem Kleiderschrank wiederfinden – ergänzt eure Favoriten gerne in den Kommentaren!

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Nachhaltige & faire Mode: woran erkennt man sie?

Spätestens seit dem Unglück von Rana Plaza hat  „Made in Bangladesh“ einen schlechten Ruf – und Textilfirmen reagieren. Modeketten veröffentlichen neuerdings Nachhaltigkeitsberichte am laufenden Meter und verkaufen Shirts mit dem Aufdruck „there is no planet b“ aus – wie sie es bezeichnen – umweltfreundlicherer Baumwolle. Klingt gut, aber auch bei Mode gilt: Es ist leider nicht immer drin, was drauf steht. Sowohl günstige (um nicht zu sagen billige) als auch teurere Marken haben oft keine transparente Lieferkette und veröffentlichen Details zur Produktion nur in den seltensten Fällen auf ihrer Website. Dazu kommt, dass viele Marken mit Begriffen wie „ecofriendly“, „recycling“ und „umweltschonend“ förmlich um sich schmeißen. So ist es für Konsument*innen oft schwierig, beim Shoppen ohne stundenlange Recherche herauszufinden, ob ein Kleidungsstück tatsächlich umweltfreundlich und unter vertretbaren Bedingungen hergestellt wurde. Worauf kann man beim Neukauf also achten, was sind gute Anhaltspunkte? Auf diese Frage möchte ich heute eingehen und euch einen Überblick über verschiedene Siegel und Möglichkeiten geben.

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Warum Fast Fashion doch keine Lösung ist

In letzter Zeit wirbt eine große Fast Fashion Kette mit einer Social Media Kampagne für billige Kleidung – und immer mehr kritische Blogger*innen nehmen dazu Stellung. Genau das möchte auch ich heute mit diesem Artikel tun. Allerdings geht es hier nicht um die klassischen Argumente für Fair Fashion, sondern um einige Gegenargumente, die sich zwar hartnäckig halten, die ich persönlich allerdings für nicht weit genug gedacht halte und die ich deshalb entkräften möchte.

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