Nachhaltige & faire Mode: woran erkennt man sie?

Spätestens seit dem Unglück von Rana Plaza hat  „Made in Bangladesh“ einen schlechten Ruf – und Textilfirmen reagieren. Modeketten veröffentlichen neuerdings Nachhaltigkeitsberichte am laufenden Meter und verkaufen Shirts mit dem Aufdruck „there is no planet b“ aus – wie sie es bezeichnen – umweltfreundlicherer Baumwolle. Klingt gut, aber auch bei Mode gilt: es ist leider nicht immer drin, was drauf steht. Sowohl günstige (um nicht zu sagen: billige) als auch teurere Marken haben oft keine transparente Lieferkette und veröffentlichen Details zur Produktion nur in den seltensten Fällen auf ihrer Website. Dazu kommt, dass viele Marken mit Begriffen wie „ecofriendly“, „recycling“ und „umweltschonend“ förmlich um sich schmeißen. So ist es für Konsument*innen oft schwierig, beim Shoppen ohne stundenlange Recherche herauszufinden, ob ein Kleidungsstück tatsächlich umweltfreundlich und unter vertretbaren Bedingungen hergestellt wurde. Worauf kann man beim Neukauf also achten, was sind gute Anhaltspunkte? Auf diese Frage möchte ich heute eingehen und euch einen Überblick über verschiedene Siegel und Möglichkeiten geben.

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